2 März 2026

Mehr als 65.000 Vorgänge wurden bisher in der Digitalen Baugenehmigung gestartet

Mit mehr als 65.000 gestarteten Vorgängen in der Digitalen Baugenehmigung hat sich die Zahl im Vergleich zu 2024 mehr als verfünffacht. Die EfA-Leistung zeigt so eindrucksvoll, dass föderal entwickelte und genutzte Digitalisierungsprojekte erfolgreich sein können. In der Geschäftsstelle der Digitalen Baugenehmigung in Schwerin blickt man deshalb sehr optimistisch auf 2026.

Credits: @Digitale Baugenehmigung, Entwicklung der Vorgänge Digitale Baugenehmigung im Jahr 2025

Die Zahl der in der Digitalen Baugenehmigung gestarteten Vorgänge 2025 ist auf über 65.000 gestiegen und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht. 

  • Seit dem Start wurden bis Dezember 2025 mehr als 65.000 Vorgänge gestartet.
  • Im Vergleich zu 2024 hat sich die Zahl mehr als verfünffacht.
  • Baden-Württemberg belegt mit über 52.000 Vorgängen den Spitzenplatz.
  • Am häufigsten wurde bisher das Bauportal der Stadt Mannheim genutzt.
  • Auf Voränge pro 10.000 Einwohner gerechnet liegt der Landkreis Wittenberg mit 106,5 ganz vorn.

Baden-Württemberg ist Vorreiter bei digitalen Baugenehmigungsprozessen 

Seit dem Start des Virtuellen Bauamts wurden in Baden-Württemberg über 52.400 Vorgänge rund um die Digitale Baugenehmigung online gestartet. Damit liegt das südliche Bundesland weit vor allen anderen Bundesländern, die bereits an die EfA-Leistung angebunden wurden. Auch bei den 10 meistgenutzten Bauportalen belegt Baden-Württemberg bis auf den achten alle Plätze. Spitzenreiter ist das Bauamt in Mannheim, in dem bis Dezember 2025 fast 2.000 Vorgänge digital gestartet wurden. Das Besondere: Es ist das Bauamt der Stadt Mannheim. Auf die „Quadratestadt“ folgen die Bauämter der Landkreise Esslingen, Ortenaukreis und Breisgau-Hochschwarzwald. Beeindruckend ist die Bilanz des Landkreises Wittenberg. Die Sachsen-Anhaltiner konnten seit dem Start des Digitalen Bauamts fast 1.300 Vorgänge registrieren. Umgerechnet auf Vorgänge je 10.000 Einwohner ist der Landkreis Wittenberg Spitzenreiter in Deutschland. 106,5 digitale Vorgänge rund um die Digitale Baugenehmigung pro 10.000 Einwohner erfasst. In die Top3 hat sich hier auf Platz zwei der Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen geschoben. Hier kommen 69,2 Vorgänge auf je 10.000 Einwohner. Den dritten Patz auf dem „Podium“ erreichte der Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg, wo 67,4 digitale Vorgänge pro 10.000 Einwohner verzeichnet wurden. 

Zahl der Vorgänge in der Digitalen Baugenehmigung im Vergleich zum Vorjahr mit 500% Steigerung 

Mit 65.719 digital in der Digitalen Baugenehmigung begonnenen Vorgängen bis Dezember 2025 hat sich die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht. Das bedeutet für Behörden und Nutzende effizientere Prozesse, viel Zeitersparnis und eine verkürzte Zeit, bis Bauprojekte endlich gestartet werden können. Somit gibt die Digitale Baugenehmigung wichtige Impulse für die Baubranche, die sich immer wieder schlankere und schnellere Prozesse wünscht. Die Zahlen wurden über die bis zum 23.12.2025 an die Digitale Baugenehmigung angebundenen Baubehörden erhoben. Nicht mit berücksichtigt wurden Zahlen aus Nordrhein-Westfalen. Bayern und Thüringen sind noch nicht an die EfA-Leistung angebunden.

Geschäftsführung blickt zuversichtlich auf 2026

Christoph Vollmer, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Digitale Baugenehmigung des Ministeriums für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern zieht eine positive Bilanz für 2025 und blickt optimistisch auf 2026 sowie die kommenden Jahre: „Wir haben es gemeinsam mit den angebundenen Bundesländern geschafft, die Digitale Baugenehmigung in Deutschland zu etablieren. Die Nutzungszahlen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gerade in Zeiten konjunktureller Unsicherheit im Bausektor und der vielfach kritisierten langsamen Digitalisierung des öffentlichen Sektors hat die Digitale Baugenehmigung Leuchtturmcharakter. Als EfA-Leistung belegt sie zudem, dass förderal entwickelte Digitalprojekte durchaus erfolgreich sein können. Wir blicken optimistisch auf 2026 und arbeiten mit Hochdruck an der Weiterentwicklung und dem Ausbau des digitalen Angebots.“

Bei Rückfragen für die Presse:

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